Es gab einmal den Spruch “Von der Wiege bis zur Bahre – Formulare, Formulare”. Heute kann man den umändern in “Von der Wiege bis zum Grab – jeden Tag ‘ne neue App”. Denn Technologie hat unser Leben fest im Griff. Es gibt kaum einen Bereich, in dem wir nicht einem Gerät ausgeliefert sind. Aber in welchen Bereichen genau haben wir es mit der Technik zu tun? Am besten kann man das an einem normalen Tag sehen.

Aufwachen
Die meisten Menschen benutzen einen Wecker, manchmal auch das Smartphone um sich wecken zu lassen. Wer ein Smarthome hat, lässt automatisch die Rollläden hoch und lässt das Licht sanft angehen. Im Bad wird dann Musik aus dem Digitalradio gehört.

Frühstück
Nicht nur dass wir den Kaffee in einem elektrischen Gerät kochen, meistens spielt auch im Hintergrund Musik aus einem Streamingdienst und wir schauen uns die Nachrichten entweder im Fernsehen an oder lesen die neuesten News auf dem Tablet oder Smartphone.

Auf dem Weg zur Arbeit
Wer im Auto fährt sitzt heute bereits auf einigen Kilogramm Hightech, und da ist das Navi und das Display mit integriertem Radio noch nicht einmal eingerechnet. Wer die Bahn nimmt, hat vielleicht ein elektronisches Ticket, wird aber auf jeden Fall von Überwachungskameras am Bahnhof erfasst.

Bei der Arbeit
Angestellte, die in Büros arbeiten, sind den ganzen Tag über von Technologie umgeben. Das fängt schon bei Betreten des Gebäudes an, wenn man seine Mitarbeiterkarte scannt. Natürlich arbeitet man auch an einem Computer und benutzt ein Smartphone. Wer in der Produktion tätig ist, steht heute an elektronisch gesteuerten Maschinen und wer in der Gastronomie arbeitet, wird eine Bestellung in einem POS-System eingeben.

Mittagspause
Auch hier werden die Büroarbeiter ihre Karte in der Kantine benutzen, andere werden vielleicht Essen über eine App bestellen oder zumindest sich um neueste Nachrichten in den sozialen Netzwerken kümmern.

Auf dem Weg nach Hause
Das Navi checkt, ob es einen Stau gibt und schlägt eine andere Route vor, die App zeigt an wann die nächste Bahn geht und wer radelt zeichnet auf, wie viele Kalorien er oder sie verbraucht hat. Und natürlich wird nochmal ein Blick auf Facebook und Co. geworfen.

Am Abend
Entweder wir gehen essen und schauen vorher online nach, welche Empfehlungen und Restaurants es in der Nähe gibt oder wir kochen selbst – nach einem Rezept dass uns Chefkoch empfohlen hat. Vielleicht schaut man den einen Film auf seinem Smart TV, gestreamt von einer Plattform oder liest ein elektronisches Buch. Und selbst wenn wir ins Bett gehen schauen wir nochmal nach, ob uns jemand eine Nachricht geschickt hat.

Wir können uns der Technologie im Alltag nicht mehr entziehen, ohne nicht als Einsiedler im Wald zu leben. Für viele wird nicht die Frage sein, ob sie Technologie benutzen sondern wieviel und wie man das steuern kann.

Author emma
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Categories Technologien