Kaum hat man die Augen geöffnet, geht der Blick zum Smartphone. Habe ich eine Nachricht auf WhatsApp? Gibt es was Neues bei Facebook? Wer hat was auf Instagram gepostet? Wie sind meine Scores im Spiel? Dass wir soziale Netzwerke benutzen, ist normal geworden und auch das wir regelmäßig danach schauen. Woran erkennt man aber , dass es zu viel ist?

Handy als Ablenkung
Wer sein Smartphone benutzt, um sich von etwas Wichtigem abzulenken, läuft Gefahr, dass zur Gewohnheit werden zu lassen. Vor allem dann, wenn man in einer solchen Situation das Gerät lange Zeit, zum Beispiel eine Stunde, benutzt, nur im nicht das Unangenehme tun zu müssen. Abhilfe: Erkennen, dass man sich nur ablenkt. Augen zu und durch, das Problem geht nicht von alleine weg!

Unterbrechungen in Unterhaltungen
Weil man Angst hat etwas zu verpassen, schauen manche Menschen aufs Handy auch wenn sie sich mit jemandem unterhalten. Sie denken Sie können beides gleichzeitig tun, aber das ist ein Trugschluss. Wir verpassen dabei wichtige Teile des Gesprächs. Abhilfe: Wer sich unterhält, Handy in die (Hosen)-Tasche und auf lautlos.

Einschlafprobleme
Es gibt Untersuchungen, die besagen, dass das blaue Licht der Displays uns nicht einschlafen lässt, weil der Körper denkt, es sei früh am Morgen. Meistens ist es aber auch die – unbegründete – Angst, etwas zu verpassen, die uns noch weiter runterscrollen lässt. Abhilfe: Nachtmodus am Handy einschalten. Dieser verändert die Lichttemperatur. Besser noch: Geräte im Wohnzimmer über Nacht aufbewahren und zum Einschlafen ein Buch lesen.

Einsamkeit bekämpfen
Manche Nutzer sind oder fühlen sich alleine und denken, über Facebook und andere Angebote zumindest virtuell mit anderen verbunden zu sein. Auch wenn das zu einem bestimmten Punkt stimmen mag, ist es doch besser, sich in der realen Welt mit Menschen zu treffen. Abhilfe: In einen Verein gehen oder zu Veranstaltungen, bei denen man Menschen trifft. Oder Freunde einladen ins Kino zu gehen oder andere gemeinsame Aktivitäten.

Handynacken
Manchmal ist es sogar dem Körper zu viel. Gerade wer viel mit dem Telefon spielt, kann sich dabei extrem verspannen. Das dauerhafte Starren auf den Bildschirm bedeutet, dass man die Hals- und Nackenmuskeln nicht bewegt, was zu Verspannungen und Kopfschmerzen führen kann. Abhilfe: Immer mal aufschauen und den Kopf regelmäßig in alle Richtungen bewegen.

Wer eine krankhafte Sucht verspürt, sollte aber auf jeden Fall professionelle Hilfe bei einem Psychologen suchen.

Author emma
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Categories Technologien
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