So genannte inverse Wetterlagen lassen nicht nur die Autos stehen in den Großstädten, sondern die Menschen auch zu Masken greifen, wenn sie das Haus verlassen. Was viele aber nicht wissen: Oftmals sind die Feinstaubkonzentrationen in Haus oder Wohnung viel höher als draußen. Der Grund liegt darin, dass es an der Luft wenigstens Wind gibt, der die Partikel verteilt, während in den Häusern eher windstill ist. Abhilfe schaffen sollen Luftfilter, die entweder über einen Wasser- oder einen herkömmlichen Filter die Luft saubermachen. In den USA und in England sind diese Geräte schon so selbstverständlich wie ein Rauchmelder, jetzt gibt es sie auch in Deutschland zu kaufen.

Die Geräte sind schon deshalb praktisch. weil sie anzeigen, wie belastet die Luft ist. Da die Partikel die am gefährlichsten sind, nicht sichtbar sind, braucht man eine Maschine. Und was die Filterung solcher PM2.5 Partikel angeht, sind die Geräte auch durchaus zuverlässig. Allerdings sollte man wissen, dass es schon ein paar Stunden dauern kann, bis das Schlafzimmer grünes Licht geben kann.

Mit guten Lüften kann man übrigens die Luft genauso gut reinigen, und sie auch von chemischen Ausgasungen befreien, bei denen die meisten Geräte scheitern.

Author emma
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