Um der realen Welt zu entfliehen braucht es kein Flugzeug mehr, sondern lediglich eine kleine Brille, die uns in eine virtuelle Realität führt. Die Technik ist mittlerweile so weit, dass Sie sich für den Anwender zu Hause geeignet und bezahlbar ist. Allerdings sollte man ein paar grundlegende Informationen kennen.

VR-Brillen für Konsolen
Die wirklich leistungsstarken Virtual Reality Brillen funktionieren am besten mit den klassischen Spielekonsolen, also die Xbox und die Playstation. Die Playstation VR ist eigens für die Playstation entwickelt worden und kommt mit einem fest eingebauten Display. Man braucht aber zusätzlich die Sony Kamera und auch die Move Motion und Ziel-Controller.

Oculus Rift ist der Marktführer wenn es um die Bekanntheit geht, hat aber das Problem eine Insellösung zu sein. Man kann nur die von dieser Firma angebotenen Spiele nutzen. Außerdem braucht man einen sehr leistungsstarken Rechner.

HTC hat mit der Vive Brille ein Gerät auf dem Markt gebracht, das mit der Oculus im Wettbewerb steht. Auch diese Brille hat ein eingebautes Display und wird an einen Rechner angeschlossen, der bestimmten Spezifikationen genügen muss.

Viele

VR fürs Smartphone
Günstiger und einfacher, wenn auch nicht in vollem technischen Umfang sind Brillen, die mit einem Smartphone funktionieren. Samsung hat mit Samsung Gear eine Brille entwickelt, die mit allen Modellen oberhalb der S6 Serie funktioniert. Leider geht das aber auch nur mit Samsung-Telefonen. Für alle Geräte passend ist die Zeiss VR One, in die das Telefon eingelegt wird und die auch für größere Geräte passt. Die günstigste Variante sind die Google Cardboard und die Google Daydream Modelle, die ebenfalls das Smartphone in eine Schale aufnehmen die dann vor die Augen gespannt wird.

Während die Konsolen-Brillen direkt vom Rechner oder der Konsolen aufs Display projizieren, sind die anderen Brillen lediglich Smartphonehalter. Mit diesen kann man in der Regel Applikationen benutzen die zum Beispiel dem Cardboard-Standard entsprechen. Die Kontrolle funktioniert meistens über einen per Kopfbewegung gesteuerten Cursor. Die Konsolen hingehen haben eigene Controller, die teilweise auch die Körperbewegungen wahrnehmen können. Komplexe Spiele lassen sich damit auf jeden Fall besser spielen als mit den Plastikhalterungen. Wer aber nur mal ein die VR Welt rein schnuppern will, wird mit den Smartphone-Lösungen auf jeden Fall eine Menge Spaß haben. Außerdem kosten diese Brillen nur einen Bruchteil der Konsolen-Geräte.

Anfänger sollten übrigens aufpassen, dass sie es nicht übertreiben: Da man sich in einem 3D-Raum bewegt, kann es einem schnell übel werden.

Author emma
Published
Categories Technologien