3D-Drucker sehen zwar noch etwas aus wie aus einem Labor, aber sie sind bereits so ausgereift, dass man sie auch im eigenen Zuhause gebrauchen kann. Man kann sie schon für um die 1000 Euro bekommen und auch die Betriebskosten halten sich in Grenzen. Wie aber kann man einen solchen Drucker zu Hause einsetzen?

Vorab sei gesagt, dass sich die meisten Drucker ausdrücklich nicht für die Massenproduktion eignen. Sie sind dafür gedacht, entweder Prototypen, Kopien bestehender Objekte oder Modelle zu drucken. Kleinere Stückzahlen sind zwar machbar, aber wirtschaftlich nicht wirklich sinnvoll.

Am besten kann man 3D-Drucker im Hobbybereich einsetzen. Wer zum Beispiel ein eigenes Modellflugzeug am Computer entwirft, kann sich die Teile selbst ausdrucken. Gleiches gilt auch für Gegenstände, die zerbrochen sind und die man unbedingt braucht. Ein klassisches Beispiel ist eine flache Drüse eines Staubsaugers, die der Hund zerbissen hat. Einfach mit einem 3D-Scanner abtasten, im Computer glätten und den Drucker schicken. Schon hat man einen vollwertigen Ersatz.

Wer mit einem Drucker herumspielen will, kann sich auch vorab bei so genannten Makerspaces umschauen. Das sind Treffen von Tüftlern, die sich einen Drucker gekauft haben und Laien gerne erklären, wie man ihn bedient.

Author emma
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