Beim jährlichen Treffen der Weltelite in Davos war auch die Zukunft der Technologie ein Thema. Bestimmend war dabei auch die Frage, ob wir Angst vor der Künstlichen Intelligenz haben müssen – oder genauer gesagt, wie sie genutzt wird. Seit der Atombombe ist bekannt, das jede Technologie zwei Seiten hat. Während wir mit unseren Quadrocoptern ein Urlaubsvideo filmen, wird die gleiche Technik von Militärs für Bombardierungen genutzt.

Elon Musk ist einer derjenigen die am lautesten vor Killer-Robotern warnen. Er und andere Führer von Hightechfirmen haben Angst, dass ein digitales Aufrüsten zu Kriegen von nie gekanntem Ausmaß führen kann. Denn die Waffen der Zukunft werden nicht mehr von Menschen gesteuert sondern steuern sich selbst. Schwärme von Minidrohnen könnten Soldaten ersetzen und gegeneinander kämpfen oder aber gegen die Zivilbevölkerung. Und selbst ohne einen Krieg besteht die Gefahr, dass die Technik in die falschen Hände fällt und zum Beispiel von Terroristen genutzt werden kann.

Abhilfe, so sagen Musk und andere Ingenieure, kann nur eine art Moratorium schaffen in dem sich Staaten verpflichten, KI nur friedlich zu nutzen. Dem entgegen stehen Wissenschaftler, die einen Eingriff in die Forschung befürchten und erst einmal die Grenzen kennen wollen, die KI und Roboter haben. Denn noch gibt es weder Minidrohnen noch Terminatoren.

Author emma
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